Beschreibung
AVEPOWER LiFePO4-Zelle 3,2 V 324 Ah
Diese einzelne LiFePO4-Zelle mit 324 Ah Kapazität und 3,2 V Nennspannung bildet einen Baustein für fachgerecht ausgelegte Batteriesysteme. Sie eignet sich für neue Batterieprojekte und für Servicearbeiten, bei denen passende elektrische Eigenschaften erforderlich sind. Der praktische Vorteil liegt darin, die Zellkapazität gezielt auf das Projekt abzustimmen und mit geeignetem BMS, Verbindungen und Schutzmaßnahmen zu kombinieren.
Die 324-Ah-Zelle auswählen
324 Ah entsprechen 1.036,8 Wh Nennenergie je Zelle. Gegenüber 280 Ah sind das 44 Ah mehr und rechnerisch etwa 15,7 % mehr Nennenergie bei gleicher Spannung. Sechzehn Zellen ergeben 16,5888 kWh bei 51,2 V. Die Wahl eignet sich zur Planung einer größeren Kapazität in einem Zellstrang; Gehäuse und Schutzmaßnahmen werden für die tatsächliche Zellbauform ausgelegt.
Planungsbeispiele für 4S, 8S und 16S
Rechenbeispiele mit passenden Zellen in einem seriellen Strang: 4S: 12,8 V / 324 Ah / 4,1472 kWh; 8S: 25,6 V / 324 Ah / 8,2944 kWh; 16S: 51,2 V / 324 Ah / 16,5888 kWh. Es sind Nennwerte vor Reserve und Umwandlungsverlusten. Die Verkaufseinheit ist eine Zelle; für einen vollständigen Akku werden entsprechende Stückzahl sowie separat ausgewähltes Management und Verbinder benötigt.
Technische Übersicht
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Kapazität | 324 Ah |
| Nennspannung | 3,2 V |
| Rechnerische Nennenergie | 1,0368 kWh |
| Chemie | LiFePO4 |
| Verkaufseinheit | eine Zelle |
Eine Zelle für einen gezielt aufgebauten Akku
Die einzelne prismatische Zelle ermöglicht die Auslegung eines Batteriesatzes nach Spannung, Kapazität und verfügbarem Einbauraum. Sie eignet sich für fachgerecht geplante Solarstromspeicher sowie Servicearbeiten an einem Akku mit passenden Zellen. Zur elektrischen Planung gehören Zellverbund, Batteriemanagement und Absicherung. Die mechanische Konstruktion hält die Zellen sicher und schützt die Anschlüsse. Die getrennte Auswahl dieser Komponenten erleichtert eine Anordnung, die zum konkreten Projekt passt.
Reihen- und Parallelschaltung verständlich erklärt
Bei einer Reihenschaltung addieren sich die Spannungen; die Kapazität in Ah entspricht einem Zellstrang. Vier Zellen mit 3,2 V ergeben nominell 12,8 V, acht ergeben 25,6 V und sechzehn ergeben 51,2 V. Parallele Stränge erhöhen die Kapazität bei gleicher Spannung und benötigen eine Planung für Stromverteilung und Absicherung. Die Stückzahl ergibt sich aus dem Schaltplan. Angaben wie 4S, 8S oder 16S bezeichnen die Zahl der Zellen in Reihe und helfen bei der Auswahl eines passenden BMS.
Batteriemanagement für den gesamten Zellverbund
Ein BMS überwacht die Einzelzellspannungen und je nach Ausführung auch Strom und Temperatur. Wählen Sie ein Gerät für LiFePO4-Chemie und die richtige Anzahl serieller Zellen. Seine Stromklasse muss zu den erlaubten Zellströmen und zur Last des Akkus passen. Die Kapazität in Ah gibt allein keinen maximalen Entladestrom an. Hauptsicherung, Trennung, Messleitungen und das Verfahren zum Zellabgleich werden gemeinsam anhand der Unterlagen der konkret ausgewählten Bauteile geplant.
Von der Zellkapazität zum Energievorrat
Die Nennenergie einer Zelle ergibt sich aus Spannung mal Kapazität. Im Batteriesatz wird die Energie der eingebauten Zellen addiert. Die am Verbraucher verfügbare Energie hängt anschließend von BMS-Einstellungen, Arbeitsreserve, Temperatur und Umwandlungswirkungsgrad ab. Bei Photovoltaik betrachten Sie Speicherkapazität und Wechselrichterleistung getrennt. Der gewünschte Betrieb muss innerhalb aller Stromgrenzen liegen. Die folgenden Berechnungen vergleichen Baugrößen und sind Planungsbeispiele statt Messwerte eines fertig aufgebauten Akkus.
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